Zentralanatolien – unbekanntes Herzstück der Türkei

Zentralanatolien – unbekanntes Herzstück der Türkei

  1. Tag: Willkommen in der Türkei

»Hosgeldiniz« ─ Willkommen zu einer Reise zu den unbekannten Seiten der Türkei. Sie kommen in Antalya an und machen es sich erst einmal in Ihrem Hotel mit Blick auf die Bucht von Antalya und das Taurus-Gebirge gemütlich.

  1. Tag: Perge und Kursunlu

Wir entdecken die antike Stadt Perge und erfrischen uns am nahen Kursunlu-Wasserfall. Den Rest des Tages können Sie tun und lassen, was Sie möchten.

  1. Tag: Antalya ─ Kap Anamur

Heute fahren wir immer entlang der Küste, vorbei an Alanya, nach Anamur, dem südlichsten Punkt der Türkei. Am Fluss Salep ereilte Kaiser Friedrich Barbarossa sein Schicksal. Er ertrank auf seinem Kreuzzug ins Heilige Land. Am südlichsten Punkt der Türkei ─ Anamur ─ kann man bei klarem Wetter die Gebirgszüge des rund 76 Kilometer entfernten Zypern sehen. Auch wenn das Wetter nicht ganz so gut ist, um die Besichtigung der imposanten Ritterburg kommt man nicht herum. Anschließend folgen wir dem Küstenverlauf weiter bis nach Silifke, unserem heutigen Übernachtungsort.

  1. Tag: Ans östliche Mittelmeer

Der östliche Mittelmeerraum hat eine lange Besiedlungsgeschichte. Wir besichtigen heute Olba Diocaesarea, auf 1.000 Meter Höhe in den Bergen gelegen. Der gut erhaltene Zeus-Tempel, die Nekropole und die Stadtmauer geben stilles Zeugnis der Blütezeit der Stadt in der hellenistischen und römischen Zeit. Weiterfahrt nach Adana und Übernachtung.

  1. Tag: Von Adana nach Antakya

Wir fahren früh los, gen Süden, entlang des imposanten Taurus-Gebirges und vorbei an Iskenderun, dem antiken Alexandria. Nicht weit, im Issos-Tal, schlug Alexander der Große die persische Armee. Oder wie es früher immer so schön in der Schule hieß: »Drei, Drei, Drei, bei Issos Keilerei.« In unserem Tagesziel Antakya besuchen wir das Mosaikmuseum. Hier fällt es leicht, die Kenntnisse der antiken Mythologie wieder aufzufrischen. Übernachtung in Antakya.

  1. Tag: Über Gaziantep und Göbekli Tepe nach Urfa

Mit dem Besuch von Gaziantep stimmen wir uns auf diesen besonderen Tag der Reise ein. Wir sehen hier die imposante Burg und das Archäologische Museum, in dem wir die neuen Mosaikfunde der Stadt Zeugma bewundern. Im Anschluss folgen zwei Höhepunkte unserer Reise: In Göbekli Tepe wird derzeit eine 11.500 Jahre alte Tempelanlage ─ die älteste Kultstätte der Welt ─ ausgegraben. Ihre Deutung wird die Geschichte des Neolithikums neu schreiben. Und in Urfa, dem Geburtsort Abrahams und nach Mekka zweitgrößte islamische Pilgerstätte, nimmt uns der fremde und faszinierende Orient in Empfang. 2 Übernachtungen in Urfa.

  1. Tag: Besuch im Dorf Harran

Lernen wir heute die Menschen und das Land besser kennen! Zum Beispiel in Harran, einem skurrilen und authentischen Stück Ostanatoliens: Viele Bewohner leben hier seit eh und je in bienenstockförmigen Häusern, die uns an die Trulli Apuliens erinnern. Wir schauen uns um, bevor wir uns in Urfa in das exotische Treiben rund um den orientalischen Markt stürzen. Hier kommt man schnell ins Gespräch, auch wenn es mitunter mit Händen und Füßen geführt werden muss.

  1. Tag: Mystischer Berg Nemrut

Langsam nähern wir uns dem Höhepunkt des Tages an, dem Gipfel des 2.150 Meter hohen Nemrut Dag. Auf dem Weg dahin sehen wir den großen Atatürk-Staudamm und halten am Hügel des Schwarzen Vogels mit seinen Adlerfiguren. Das letzte Stück hinauf zum Gipfel des Bergs Nemrut gehen wir zu Fuß. Dann stehen wir endlich vor dem legendären Grabtumulus des Antiochos und bestaunen die mannshohen Götterfiguren und Reliefs. Fast lenkt uns das sogar vom grandiosen Panorama ab.

  1. Tag: Bizarre Landschaften in Kappadokien

Wir starten früh am Morgen und fahren dem großartigen Kappadokien entgegen. Vorbei an der Stadt Kayseri und dem Vulkanberg Erciyes erreichen wir am späten Nachmittag Ürgüp, wo wir die kommenden drei Nächte verbringen werden. Nun ist Zeit zur Erholung von der Busfahrt, um am nächsten Tag ausgeruht in die Geheimnisse dieser Märchenlanschaft eindringen zu können.

  1. Tag: Göreme

Das Ensemble der Felsenkirchen von Göreme gehört mit zum erhabensten christlichen Erbe der Türkei und ist auch als UNESCO-Welterbestätte ausgezeichnet. Wunderschöne Fresken zieren die Jahrhunderte alten Gotteshäuser. Vom Burgberg Uchisar aus gönnen wir uns einen Blick über die fantastische Tuffsteinlandschaft Kappadokiens, bevor wir die ehemaligen Mönchszellen und Wohnhäuser erforschen, die die Menschen dem weichen Stein im Tal von Zelve abgerungen haben.

  1. Tag: Kaymakli und Teppichkunst

Bis zu 40 Meter tief gruben sich die Urchristen bei Kaymakli in den Untergrund, um sich vor den damals noch heidnischen Römern zu schützen. Zwischen 3.000 und 15.000 Menschen, so schätzt man, fanden im Labyrinth der Gänge Platz. Wir erkunden einen Teil der Anlage, und keine Angst, keiner geht verloren. Wie das christliche Erbe ist auch die Kunst des Teppichknüpfens eng mit Kappadokien verwoben. Wir lernen in einer Manufaktur die unterschiedlichen Techniken, Muster und Teppiche kennen und erfahren zudem, dass die Beschäftigung als Teppichknüpferin gerade den Frauen der Region gesellschaftliche Anerkennung verschafft.

  1. Tag: Von der Hethiterhauptstadt Hattuscha nach Ankara

Erinnern Sie sich noch daran, was Sie gestern über die Hethiter erfahren haben? Heute fahren wir nach Hattuscha, ihre legendäre Hauptstadt. Wir sehen die mächtigen Stadttore, den Kaiserpalast und den Tempelbezirk. Yazilikaya, das alte Felsheiligtum, liegt nur zwei Kilometer von Hattuscha entfernt. Hier vertiefen wir uns in den fast grenzenlosen hethitischen Götterhimmel. Über die zentralanatolische Hochebene kommen wir nach Ankara, seit 1923 Hauptstadt der Türkei. Übernachtung in Ankara.

  1. Tag: Ankara ─ die Stadt Atatürks

Wir beginnen direkt mit dem kulturellen Höhepunkt der Stadt: Im Museum für Anatolische Zivilisation machen wir einen didaktisch gut ausgeklügelten Gang durch 10.000 Jahre Landesgeschichte und Archäologie. Auch dem Gründer der modernen Türkei, Kemal Mustafa Atatürk, zollen wir in seinem Mausoleum Respekt. Denn: Wenn wir seine politischen Vorstellungen nicht kennen, verstehen wir auch die Fundamente der heutigen Türkei nicht. Über Vergangenheit und Gegenwart können wir uns anschließend hervorragend austauschen, zum Beispiel bei einem Spaziergang durch die Altstadt Ankaras. Am Nachmittag fahren wir nach Konya, wo wir übernachten werden.

  1. Tag: Konya ─ Zentrum des Sufismus

Wir kennen Konya als »Stadt der Derwische«. Welche religiösen und philosophischen Wurzeln der Sufismus hat, lernen wir im Mevlana-Kloster und am Grab des Dichters und Ordensgründers, Celaleddin Rumi. Mit der Ince-Minare-Medrese begegnet uns das erste Bauwerk der seldschukischen Epoche. Vorbei am imposanten Taurusgebirge fahren wir wieder nach Antalya, wo wir übernachten.

  1. Tag: »Güle Güle«

»Güle Güle«, so verabschieden sich die Türken. Sie verabschieden sich heute von der Türkei .

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İsmail Sana

Authentisch, unverfälscht und gastfreundlich ─ so erleben Sie die Türkei in Zentralanatolien, wenn Sie sich mit mir auf diese Reise begeben. Von atemberaubend schönen Landschaften in Kappadokien über die kulturellen Meilensteine der Hethiter bis hin zum mystischen Berg Nemrut erleben Sie die Türkei ganz neu und hautnah. Ich freue mich schon auf unsere gemeinsame Reise durch Anatolien! Ihr Ismail Sana